Freiwillige Feuerwehr der Stadt Memmingen e.V.

Freundschaftliche Beziehungen zur Marktgemeinde Litzelsdorf

Seit dem Jahre 1976 unterhält die Stadt Memmingen freundschaftliche Beziehungen zur Marktgemeinde Litzelsdorf/Bezirk Oberwart im österreichischen Burgenland.

 

Ausgangspunkt für diese Kontakte war die Existenz eines Filialbetriebes der Memminger Werkzeugmaschinenfabrik Stehle in Litzelsdorf. Im Jahre 2003 kam dann die Anfrage an den Löschzug 5, ob Interesse an einer Freundschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Litzelsdorf bestehen würde. Durch gegenseitige Besuche durften beide Seiten die jeweilige Gastfreundschaft der Wehren kennenlernen und so unterzeichneten der Löschzug 5 und die FFW Litzelsdorf im Jahre 2004 die Freundschaftsvereinbarung.

Gegenseitige Besuche der beiden Wehren, sowie deren Heimatfeste und weitere besondere Anlässe, verstärkten die Freundschaft noch mehr.

Zu einem erneuten Besuch machte sich am 25.05.17, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel pünktlich um 09:00 Uhr, eine 7 Köpfige Delegation des Löschzugs 5 und ein Mitglied unserer Jugendfeuerwehr, auf den Weg zur Partnerfeuerwehr nach Litzelsdorf. Nach 8,5 Std. Fahrt, erreichten wir dann die idyllische Marktgemeinde.

Das Kommando wartete bereits vor dem Feuerwehrhaus und wir wurden sehr herzlich in Empfang genommen. Nach kurzem Smalltalk ging es dann in den Lehrsaal, in dem leckere traditionelle Speisen auf uns warteten. Besonders die Bohnensuppe & der Apfelstrudel hat es uns allen angetan. Mit einer Führung durch die Fahrzeughalle haben wir dann einen kleinen Einblick in den recht übersichtlichen, aber doch interessanten Fuhrpark mit 3 Fahrzeugen bekommen.

Tolle Gespräche, witzige Erinnerungen aus der Vergangenheit, sowie ein paar Tischkicker Partien, rundeten den Abend ab.

Für den Freitag stand einiges an und so machten wir uns nach einem Frühstück um 09 Uhr auf den Weg zu einer kleinen Wanderung auf.

Der Weg befand sich an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Wir liefen bis zum höchsten Punkt der Besichtigungsplattform und genossen die tolle Aussicht nach Ungarn, zur Natur und den Bergen.

Mittlerweile war es bereits Mittag und unsere Mägen schlugen Alarm. Der „kleine Hunger“ meldete sich und wir nahmen eine zünftige österreichische Brotzeit zu uns.

Anschließend gab es eine Sightseeing-Tour an der österreich-ungarischen Grenze, bei der wir dann einen kleinen Halt machten und uns bei einer Weinprobe über die Weinherstellung vor Ort informierten.

Zum Highlight des Tages, zählte dann das fischen beim örtlichen Fischerverein im „eigenen „See“. Trotz mancher Pleiten, war es einigen Kameraden dann doch noch gelungen, ein paar Fänge zu machen. Bei romantischer Kulisse mit Sonnenuntergang, kühlem Bier und sehr herzhaften Speisen, ließen wir den Abend ausklingen, welcher nicht allzu lang ging, da am nächsten Tag wieder volles Programm geboten war.

Unsere Partnerfeuerwehr nahm an einem jährlichen Feuerwehrwettbewerb teil und so ging es für uns alle dann in den frühen Morgenstunden des Samstags, auf den Sportplatz, wo wir unsere Kameraden aus Litzelsdorf tatkräftig unterstützten.

Da es dann doch etwas länger gedauert hat bis die Siegerehrung statt fand, nutzten wir die Zeit bis dahin sinnvoll, und fuhren zu einer sehr großen Shopping-Mall nach Oberwarth.

Diverse leere Geldbeutel und viele volle Tüten später, trafen wir uns mit unseren Partner Kameraden und fuhren gemeinsam nach Litzelsdorf zurück.

Nach einem 2 stündigen Nickerchen, nach so einem heißen Tag, ging es für uns dann in ein Restaurant, bei dem der Betreiber höchstpersönlich für uns als Grillmeister tätig war. Er verköstigte uns mit reichlich gegrilltem Fleisch und lecker mariniertem Grillgemüse.

Unser letzter Abend in Litzelsdorf endete mit lustigen Gesprächen, gutem Wein, erfrischenden Almdudlern und kühlem Kräutergetränk.

Der Tag des Abschieds kam leider viel zu schnell, aber wir gingen mit dem Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen.

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