Freiwillige Feuerwehr der Stadt Memmingen e.V.

Abordnung der Feuerwehr Memmingen nimmt an der Trauerfeier von Marius Ruschke in Husum teil

Tief betroffen haben wir vom Tod eines langjährigen Begleiters der Feuerwehr und insbesondere der Jugendfeuerwehr Memmingen, Kamerad Marius Ruschke aus Husum, erfahren. Marius ist am 19. April im Alter von 75 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt verstorben.

Der Grundstein für die Jugendfeuerwehr Memmingen, die im Jahr 1970 In Dienst gestellt wurde, ist in Husum an der Nordsee gelegt worden. Bei den damaligen Treffen in Husum, aber auch in Memmingen, war Feuerwehrkamerad Marius Ruschke stellvertretender Jugendfeuerwehrwart in Husum. Marius engagierte sich immer wieder für die Belange der Memminger Jugendfeuerwehr und war selbstverständlich bei der Indienststellung im Juli 1970 mit in Memmingen. Auch in den Folgejahren – bis zuletzt – besuchte er immer wieder unsere Feuerwehr. Viele Kameradinnen und Kameraden wissen sicher viele nette Geschichten mit und über Marius zu erzählen. Seinen Beinamen „Häuptling Schwarze Socke“ hatte Marius nicht zufällig. Er legte immer sehr viel Wert auf eine ordnungsgemäß getragene Uniform, selbstverständlich gehören hierzu auch „schwarze Socken“. Auf diese hatte er immer besonders geachtet.

Nachdem wir vom Tod von Marius Ruschke erfahren hatten, kam schnell eine kleine Gruppe Memminger Feuerwehrkameraden zusammen, um bei der Trauerfeier am 29. April 2015 in der Marienkirche in Husum anwesend zu sein. So fuhren Hans Hirschmeier, Heinz und Heidi Grudnick, Christian Thiel, Maximilian Land, Stefan Dörrich und Andreas Land nach Husum.

Nach der Trauerfeier, an der rund 500 Menschen teilnahmen, war eine große Kaffeetafel in der Feuerwache in Husum bereitgestanden. Zur Trauerfeier waren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus vielen Teilen Europas (Dänemark, Schweden, Finnland, Tschechien, Polen), aber auch aus einigen Teilen Deutschlands angereist.

Dem Wunsch von Marius entsprechend, wurden in der Kirche Trauerreden vom Wehrführer der FF Husum Jürgen Jensen, Ehrenpräsident des DFV Hinrich Struve und Kreisjugendfeuerwehrwart Nordfriesland Björn Hufsky gehalten. Alle drei Redner würdigten die Verdienste von Marius in besonderer Weise. Bei einigen Ausführungen war sogar ein Schmunzeln bei den Trauergästen zu entnehmen.

Marius, wir werden Dich in sehr guter Erinnerung behalten und Dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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